Seit 150 Jahren steht Feldschlösschen für eine Kultur der Verantwortung und der Menschlichkeit. Hans-Albert Wüthrich ist der Urenkel des Gründervaters Mathias Wüthrich. Hinter dem Erfolg steht für ihn eine stille Kraft: seine Urgrossmutter Marie. Die Frau, die das Unternehmen mit Herz und Tatkraft durch die ersten Jahre trug. Als sich der Brauer Theophil Roniger und der Bauer Mathias Wüthrich vor 150 Jahren zusammentaten, konnten sie sich wohl kaum vorstellen, dass ihr Feldschlösschen in der Schweiz einmal zu einem Gattungsbegriff für Bier wird. Der Markt war damals mit mehr als 500 Brauereien hart umkämpft, die Lage der Firma mitunter prekär. Daher spricht Hans-Albert Wüthrich heute mit Ehrfurcht von einer «beispielhaften Unternehmerleistung». Der emeritierte Wirtschaftsprofessor ist ein Urenkel von Gründer Mathias Wüthrich und kennt den Betrieb im Feldschlösschen seit sei- ner Kindheit. Das Erfolgsgeheimnis besteht für ihn aus drei Teilen: «Die visionäre Weitsicht, auf den Standort Rheinfelden mit dem Anschluss an die neue Bözbergbahn zu setzen und damit als erste Brauerei national zu denken. Ein hohes Qualitätsbewusstsein. Und ganz wichtig: eine familiäre und verantwortungsbewusste Firmenkultur.» Es liegt in der Natur der Sache, dass bei wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten das Produkt und die Strategie im Zentrum stehen. Geschrieben wurde die FeldschlössDER URENKEL und die Mutter der Brauerei Hans-Albert Wüthrich im Sudhaus. Er kennt das Unternehmen Feldschlösschen seit seiner Kindheit. 47
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