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Im Jahr 1875 eröffneten Carlsberg Laboratorium (heute bekannt als Carlsberg Research Laboratory) wurden bahnbrechende Entdeckungen gemacht. Jacob Christian Jacobsen (1811–1887) erlernte das Brauhandwerk in der Brauerei seines Vaters. In München erwarb er die Kenntnis, wie das damals in Dänemark noch weitgehend unbekannte untergärige Bier produziert wurde. 1847 baute er auf einem Hügel bei Kopenhagen die nach Sohn Carl benannte Brauerei Carlsberg. Für den auch politisch engagierten Philanthropen war von Anfang an klar: Carlsberg ist nicht nur zum Wenn Bier die FORSCHUNG fördert Brauen von Bier da, sondern auch, um die Welt zu verändern, sie zu einem besseren Ort zu machen. Deshalb hob J.C. Jacobsen 1876 – im gleichen Jahr wurde in Rheinfel- den Feldschlösschen gegründet – die Carlsbergfondet (Carlsberg Stiftung) aus der Taufe. Die Stiftung hat das Sagen Bereits 1882 legte J. C. Jacobsen testamentarisch fest, dass seine Brauerei dereinst in Besitz der Carlsberg Stiftung übergehen solle. Nach seinem Tod 1887 trat dieser Wille im Folgejahr in Kraft. Seitdem hält die Stiftung, der Jacobsen auch sein Erbe vermacht hat, mindestens 51 Prozent der Stimmanteile an der Carlsberg-Gruppe. Die dadurch erhaltenen Dividenden in der Höhe von jährlich rund 1,1 Milliarden Kronen (ca. 140 Millionen Schweizer Franken) werden für gemeinnützige Projekte ausgeschüttet. Die Stiftung fördert die freie Grundlagenforschung, Kunst und Hinter Carlsberg steht eine Unternehmensstiftung, die jedes Jahr sicherstellt, dass ca. 30 Prozent der Dividende für Forschung, Kultur und Jugendprojekte ausgeschüttet werden. Sie ist Mehrheitsaktionärin der Carlsberg-Gruppe, und dank ihrem Engagement kommt auch ein Teil des Erfolgs von Feldschlösschen uns allen zugute. 37

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