von Beginn weg charmant, aber bestimmt in die Hand. Vor einem Modell des Feldschlösschen-Areals erklärt sie den Gästen, wo sie die Reise in den nächsten 90 Minuten durchführen wird – und bringt sie erstmals zum Staunen, als sie vor ihnen die Dimensionen und die Markenwelt des Unternehmens ausbreitet. Nach einem kurzen und unterhaltsamen Film zur Geschichte des Unternehmens stellt Carole Weil die Rohstoffe vor, die im Brauprozess verwendet werden: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Plötzlich wird mit den Sinnen erlebbar, wie die verschiedenen Biere zu ihren Gerüchen, Geschmäckern und Farben kommen. Im Sudhaus wird fleissig fotografiert Weiter geht es zum Herzstück der Brauerei, dem 1909 eröffneten Sudhaus. Während die ikonische Architektur des Schlosses gegen aussen strahlt, offenbart sich hier die ganze innere Pracht. In einer Halle mit wunderschönen Buntglasfenstern sorgen zwischen blauen Kacheln zwölf riesige Kupfer-Sudpfannen für eine sakrale Stimmung. Kein Wunder, werden sofort die Smartphones gezückt. Während Carole Weil erklärt, wie in den Pfannen das Bier gekocht wird, fotografieren die Gäste fleissig. Auf dem Weg ins nächste Gebäude begegnet die Gruppe der Pfanne, in der Feldschlösschen-Gründervater Theophil Roniger am 8. Februar 1868 in Magden den ersten Sud Bier gebraut hat. Zum ersten Sud in Rheinfelden kam es auf den Tag genau acht Jahre später, am 8. Februar 1876. «Die Pfanne hat ein Fassungsvermögen von 800 Litern», antwortet Carole Weil auf eine entsprechende Frage. Ein wunderbares Sinnbild dafür, wie weit Feldschlösschen in Das prächtige Sudhaus (auch Seite 13) ist ein Highlight jedes Schlossrundgangs. 16
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