Durst 12/2017
Hauptgang 13 Weihnachtsbier, Weihnachtsmarkt, Weihnachtssnacks und Weihnachtsdekoration: In der Belper Bar «Z’Heimetli» freut man sich auf die Festtage. Für die Gastronomin Karin Gasser ist vieles neu, im Gespräch mit dem Durst sagt sie, warum sie zum Jahresende eine segensreiche Zeit erwartet. Festtage imMittelland: Bar Z’Heimetli in Belp Weihnachtsgeschäft beginnt am 3. Dezember mit dem Weihnachtsmarkt im Dorf W ie die Jungfrau zum Kind ist Karin Gasser im Juni dieses Jahres zumLandgasthof Linde in Belp mit der dazu gehörenden Bar Z’Heimetli gekommen. Innert Tagen hat sie den Betrieb von ihremVorgänger übernommen, für den sie rund 20 Jahre im Backoffice gearbeitet hatte. Noch hat sie das Traditionsrestaurant nicht wieder eröffnet, die Bar und die Hotelzimmer sind aber in Betrieb. Die Gastronomin freut sich auf die Festtage, von denen sie sich für ihre Bar einiges ver- spricht. Ende November werden die Hallo- ween-Kürbisse der Weihnachtsdekoration mit ihren Bäumen, Kugeln, Lichtern und viel Schnee weichen. Auch das Werbematerial des Feldschlösschen Weihnachtsbiers trage zur festlichen Stimmung bei, sagt Karin Gasser, die in ihrer Bar zur Vorweihnachtszeit passende Snacks anbieten will. «Das ist eine gute Zeit für uns» So richtig los geht das Festtagsgeschäft dann am 3. Dezember, wenn im Berner Vorort Belp der grosse und traditionelle Weihnachts- markt stattfindet. «Wir werden an diesem Sonntag extra öffnen und draussen vor der Bar Chäsbrätel, Glühwein und natürlich das Feldschlösschen Weihnachtsbier anbieten», sagt Karin Gasser. Über die Festtage wird «Z’Heimetli» dann ausser am 24. und am 25. Dezember an jedem Tag offen sein. Karin Gasser hat bisher zwar stets im Hinter- grund gearbeitet, trotzdem weiss sie aus Erfahrung: «Im Dezember treffen sich viele spontan in der Bar, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Auch für Firmenapéros und andere Gruppenanlässe ist «Z’Heimetli» ein beliebter Ort. In der Altjahreswoche haben dann viele Ferien und gehen nicht weg. Das ist eine gute Zeit für uns.» Über die Festtage dürfe man zudem vermehrt auch eher einsame Gäs- te empfangen «oder solche, die zu uns kom- men, um sich ein wenig von den vielen Famili- enfesten zu erholen». Silvester ist dann der krönende Abschluss des Festtagsgeschäfts: «Rund 50 Leute werden bei uns ein Fondue Chinoise geniessen. Ab 22 Uhr wird sich die Bar dann hoffentlich füllen, denn wir laden zur Open-End-Party.» Ausprobieren, was funktioniert Spätestens am Jahresende wird Karin Gasser zum Sportfan: «Viele Gäste kommen zu uns, um sich bei einem Weihnachtsbier den Spengler- Cup oder die Vierschanzen-Tournee anzu- schauen.» Das Publikum sei gemischt, neben vielen Jungen kämen auch ältere Semester. Die Frau, die während Jahren praktisch aus- schliesslich im Hintergrund gearbeitet hat, ist noch daran, sich an ihre neue Rolle als Chefin zu gewöhnen. «Ich bin noch in der Phase, in der man Neues ausprobiert und zum Voraus nicht genau weiss, was wirklich funktioniert», sagt Karin Gasser. Sie hat aber ein gutes Gefühl, dass die Festtage für ihre Bar eine segens reiche Zeit werden. www. linde-belp.ch/bar-zheimetli/ «Im Dezember treffen sich viele spontan an der Bar, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen.» «Ich bin noch in der Phase, in der man Neues ausprobiert und zum Voraus nicht genau weiss, was funktioniert.» Sie kennt die Gastronomie seit mehr als 20 Jahren. Karin Gasser war in der Vergangenheit in der Regel aber im Backoffice mit buchhalterischen Auf gaben beschäftigt. Im letzten Sommer hat sie die «Linde» in Belp mit der Bar «Z’Heimetli» übernommen. Nach den Hotelzimmern und der Bar will sie im kommenden Jahr auch die stattliche «Linde» wieder eröffnen. Die Arbeit an der Front sei für sie noch ungewohnt, sie mache ihr aber zunehmend Spass, sagt die Gastronomin. Karin Gasser
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